AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote der quesec Inhabergeführt durch Patrick Thölken, Einzelunternehmen, An den Kolonaten 39, 26160 Bad Zwischenahn (nachfolgend „Auftragnehmer“).
- Die AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Ein Vertragsabschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen.
- Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
- Der Auftragnehmer erbringt insbesondere Leistungen in den Bereichen:
a. IT-Beratung und IT-Consulting
b. Managed Services (Betrieb, Wartung, Monitoring)
c. Webdesign und Webseitenpflege
d. Hosting und Serverbetrieb im eigenen Namen
e. Weiterverkauf von Hard- und Softwarelizenzen
f. Projektarbeit auf Festpreis-Basis
g. Leistungen auf Stunden- oder Tagessatzbasis - Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Leistungsbeschreibung.
- Der Auftragnehmer schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen, technischen oder geschäftlichen Erfolg, sofern dieser nicht ausdrücklich schriftlich zugesichert wurde.
3. Vertragsschluss
- Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich anders bezeichnet.
- Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung, Angebotsannahme oder tatsächliche Leistungsaufnahme zustande.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
- Der Auftraggeber stellt alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge, Daten und Ansprechpartner rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.
- Verzögerungen oder Mehraufwände aufgrund unzureichender Mitwirkung gehen zu Lasten des Auftraggebers.
- Der Auftraggeber ist für die rechtliche Zulässigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte selbst verantwortlich.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
- Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot bzw. Vertrag.
- Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 7 Kalendertagen ohne Abzug fällig.
- Bei Projektleistungen ist der Auftragnehmer berechtigt, Abschlagszahlungen entsprechend dem Projektfortschritt zu verlangen.
- Bei Neukunden kann eine Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung verlangt werden.
- Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen gemäß § 288 Abs. 2 BGB sowie eine Verzugspauschale nach § 288 Abs. 5 BGB zu verlangen.
6. Leistungserbringung und Drittanbieter
- Der Auftragnehmer ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung Dritter zu bedienen.
- Für Leistungen von Drittanbietern (z. B. Cloud-Provider, Hosting-Plattformen, Softwarehersteller, Plugins) gelten deren jeweilige Vertrags- und Nutzungsbedingungen.
- Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Ausfälle, Störungen oder Datenverluste, die durch Drittanbieter verursacht werden.
7. Datensicherung und Datenverlust
- Eine Datensicherung ist nur dann Bestandteil der Leistung, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde.
- Ohne gesonderten Backup-Vertrag übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung für Datenverluste.
- Der Auftraggeber ist verpflichtet, eigenständig regelmäßige Datensicherungen durchzuführen.
8. Haftung
- Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
- Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.
- Die Haftung ist insgesamt begrenzt auf den Auftragswert bzw. die Deckungssumme der bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung, je nachdem, welcher Betrag niedriger ist.
- Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
9. Laufzeit und Kündigung
- Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag.
- Dauerschuldverhältnisse können mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist.
- Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
10. Vertraulichkeit
- Beide Parteien verpflichten sich, alle nicht öffentlich bekannten Informationen vertraulich zu behandeln.
- Diese Verpflichtung gilt auch über das Vertragsende hinaus.
11. Datenschutz
- Die Parteien beachten die jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften.
- Sofern erforderlich, wird ein gesonderter Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen. Der Auftraggeber steht in der Verpflichtung diesem Nachzukommen.
12. Schlussbestimmungen
- Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Bad Zwischenahn, sofern der Auftraggeber Kaufmann ist.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.